SPOTLIGHT: NEWSLETTER

Low Budget High SpiritSpotlightLeave a Comment

Ok, bei dem Thema sind wir natürlich befangen, aber schauen wir uns das mal mit klarem Blick an: E-Mails gibt es jetzt schon so lang, dass keiner sich mehr vorstellen kann, wie das vorher war. Als Kommunikationsweg schon oft totgesagt, checken die meisten von uns heutzutage vermutlich mehrmals täglich Mails und abonnieren diverse Newsletter – zum Beispiel diesen hier.

Und auch wenn die Mailprogramme immer besser werden und Spam-Filter inzwischen wirklich ausgereift sind, bieten Newsletter enorme Chancen.

So geben aktuelle Studien ( 1 , 2 ) für die Musikbranche Werte für die wichtigsten Kennzahlen an, von denen sich andere Kanäle (zb. Facebook & Co) eine Scheibe abschneiden können: 25% der Abonnenten öffnen die Mail, 3-4% der Abonnenten klicken einen Link in der Mail. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass mit hochwertigen Inhalten, Optimierung und gut betreuten Tools bis zu 70% Öffnungsrate und 20% Klickrate machbar sind.

Hinzu kommt: Es gibt keinen Mittelsmann zwischen “Leser” und “Autor”, keine Plattform, die Reichweite beschneidet oder Geld dafür verlangt und vorgibt wie etwas auszusehen hat. Das Öffnen und Lesen eines Newsletters ist zudem auf allen Ebenen der deutlich hochwertigere Kontakt mit einem Inhalt, als das Durchscrollen einer Social Media Timeline. Und ganz am Ende ist der Newsletter wohl einer der “günstigsten” Kanäle – bis zu einer gewissen Publikumsgröße sogar nahezu kostenfrei.

Womit wir beim Punkt wären: Was wenig Geld kostet, kostet Arbeit. Und da wird aus unserer Sicht in der kompletten Branche sehr viel Potential liegen gelassen. Angefangen bei performanten und klaren Landing Pages für den Subscribe ( 1 , 2 ) über sauber gebaute Double-Opt-in Prozesse über Growth Hacking, um die Zahl der Leser stetig zu steigern. Wenn man richtig Boost will, dann macht man es so wie Nils Frahm gerade.

Das andere sind dann die richtigen Goodies, eine echte Idee für relevante, kanal-exklusive Inhalte, Storytelling und Gefühl fürs Publikum – Was schicke ich wie oft an wen? So weit, so gut, so viel Arbeit.

Richtig interessant wird es aber erst auf dem Pro-Level: Analytics (zb. Google Analytics) und A/B Split-Tests, um die Landingpages und CTAs weiter zu optimieren. Automationen, um Customer Journeys zu bauen. Schnittstellen in Shops (zb. eigener Onlineshop oder Ticketing), um Conversations aus Promo-Maßnahmen und dem Versenden zu tracken. Segmentierung und Personalisierung, um Nutzern nur die für sie relevanten Inhalte zu zeigen oder inaktive Nutzer wieder zu aktivieren und ganz generell: weil die gleiche Mail an alle zu schicken eher so 2012 ist. Klar, da ist man dann bei richtig viel Arbeit.

Was dann aber möglich ist: Ein potenter, echter Direct-to-Customer-Kanal, Interaktion, das direkte Gespräch in einem geschütztem, unabhängigem Raum. Das Werkzeug, das zumindest erstmal alles möglich macht und einen wirklich an die Hand nimmt, bei der Skalierung begleitet und verlässlich funktioniert, haben wir heute in den Tools.

Eure Erfahrungen in Sachen Newsletter interessieren uns sehr! Schreibt uns gern an hello@lowbudgethighspirit.com oder hinterlasst uns einen Kommentar hier unter dem Beitrag.

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